Ausblick/Was bleibt zu tun

 

 

 

Fakt 1

Es gibt in Gensingen derzeit keinen ausreichend verfügbaren Wohnraum, sei es als Grundstücksparzelle oder als Wohnungsangebot.

Was tun?:

Die Gemeinde bietet im Laufe der nächsten Monate im Neubaugebiet "Westlich der Alzeyer Straße" über 100 Bauplätze zum Verkauf an; teilweise befinden sich diese Grundstücke im Privatbesitz.

Im Gemeinderat sind wir uns einig, dass darüber hinaus in den Geschosswohnungsbau investiert werden muss.

Hier muss die Kommune aktiv werden, um dafür zu sorgen, dass junge Familien und junge Erwachsene eine Bleibe in Gensingen finden.

 

 

Fakt 2 

Die Verkehrssituation im alten Ort, namentlich in der Schulstraße, ist verbesserungswürdig.

Gerade im Zuge des Sanierungsprogramms für den alten Ortskern muss hier ein Konzept erarbeitet werden, das den Belangen der Anwohner genauso Rechnung trägt wie den Gewerbetreibenden und den Schul- und Kindergartenkindern.

Der Gemeinderat hat hierzu die entsprechenden Schritte in die Wege geleitet, die noch im Laufe dieses Jahres zu ersten Ergebnissen führen sollen.

Im Anschluss daran soll das Verkehrskonzept auf den Rest der Gemeinde ausgedehnt werden.

 Satzungsplan

 

     
Fakt 3

Das junge Durchschnittsalter in Gensingen muss auch in den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu weiteren Ergänzungen führen.

Wie dies geschehen kann, wird gerade intensiv diskutiert. Dabei ist auch im Gespräch, im Neubaugebiet direkt ein Angebot zu etablieren.

  Fakt 4

Die Erweiterung des Gewerbegebiets nimmt langsam Form an, die ersten Firmen investieren in die Immobilien.

Weiterhin muss mit Maß und Ziel eine handverlesene Auswahl der Betriebe erfolgen. Hauptaugenmerk dabei soll sein, dass sich solvente Firmen in Gensingen niederlassen oder erweitern, die Arbeitsplätze am Ort schaffen.

     
Fakt 5

Die Struktur des Ortskerns ist geprägt durch große Parzellen mit Grenzbebauung. Teilweise stehen dort für nur wenige Bewohner riesige Flächen zur Verfügung.

Gleichzeitig wird immer häufiger der Hinweis laut, dass im Neubaugebiet für ältere Herrschaften adäquate Angebote fehlen.

Durch die Einführung eines Quartiersmanagements soll Klarheit darüber geschaffen werden, wie sich die Situation im alten Ort in den nächsten Jahrzehnten verändert und welche Wünsche die jetzigen Bewohner für die Zukunft haben.

Eine Vernetzung mit den im Neubaugebiet vorgesehenen Pflegewohngruppen und das geplante Angebot kleinerer altersgerechter Wohnungen kann hier sicher eine hervorragende Ergänzung darstellen.

  Fakt 6

Eine starke Gemeinschaft lebt durch die Vielfalt in Vereinen und beim ehrenamtlichen Engagement

Die Unterstützung der Vereine und Gruppen ist für die Gemeinde seit jeher eine Selbstverständlichkeit.

Dies führte zu einer Stärkung des Vereinslebens und unterstützte die sportliche und kulturelle Vielfalt außerordentlich.

Gerade die Jugendarbeit vieler Vereine kann als beispielhaft bezeichnet werden.

Jüngstes Beispiel für eine hervorragende Förderung ehrenamtlicher Initiativen ist die Einrichtung des Gemeinschaftsgartens mit einer hohen finanziellen Beteiligung des Landes.

Dies gilt es fortzuführen.

     
Fakt 7

Gensingen ist immer noch auf dem Weg zur "Null-Emissions-Gemeinde"

Bei jeder Investition der öffentlichen Hand ist zu prüfen, welche Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase und zur Verbesserung der Öko-Bilanz umgesetzt werden können.

Das geht von der energetischen Sanierung im Bestand bis hin zur Frage, ob sinnvollerweise neue Konzepte für die Wärme- und Energieversorgung angegangen werden sollen.

Die Klimaziele der Bundesregierung sprechen hier eine deutliche Sprache und müssen auch in Gensingen zu konkreten Maßnahmen führen - siehe Neubaugebiet oder auch Energieverbund Hallenbad-Goldberghalle-Hort!